MPU Basis. Die persönliche Ausgangslage gezielt aufarbeiten.
Die Ausrichtung eignet sich für eher überschaubare Fälle: persönliche Gespräche, eine geordnete Fallanalyse und nachvollziehbare Veränderungsarbeit. Ob der Umfang zur Vorgeschichte passt, wird zunächst gemeinsam eingeordnet.
Für eine eher überschaubare Vorgeschichte mit klar eingrenzbarem Vorbereitungsbedarf. Ob diese Ausrichtung passt, wird zunächst am persönlichen Fall geprüft.
Der konkrete Umfang wird anhand der persönlichen Ausgangslage im Erstgespräch eingeordnet. Leistungen und Gesamtpreis werden vor Beginn einer kostenpflichtigen Zusammenarbeit verbindlich vereinbart.
Für wen eignet sich diese Ausrichtung?
MPU Basis richtet sich an einen klar eingrenzbaren Begutachtungsanlass und überschaubare offene Themen. Eine kurze Vorgeschichte bedeutet allerdings nicht automatisch, dass nur wenig Aufarbeitung erforderlich ist.
Entscheidend ist, ob das frühere Verhalten verstanden wurde, Veränderungen bereits im Alltag erprobt sind und sich offene Fragen nachvollziehbar bearbeiten lassen. Diese Einschätzung erfolgt vor einer kostenpflichtigen Vereinbarung.
Klar eingrenzbare Fragestellung
Überschaubare Vorgeschichte
Persönlicher Bedarf an Ursachen- und Veränderungsarbeit
Realistische Einordnung des aktuellen Vorbereitungsstandes
Leistungsbereiche
Persönliche 1:1-Gespräche
Individuelle Gespräche – vor Ort in Frankfurt oder per Video – mit Raum für Rückfragen und persönliche Rückmeldungen.
Fall- und Aktenanalyse
Vorgeschichte, Auffälligkeiten und relevante Unterlagen werden geordnet und auf offene Fragen geprüft.
Fallbezogen
Psychologische Ursachenarbeit
Frühere Entscheidungen, Konsum- oder Verhaltensmuster und deren persönliche Hintergründe werden aufgearbeitet.
Fallbezogen
Veränderung und Risikovorsorge
Alltagstaugliche Alternativen und der Umgang mit zukünftigen Risiken werden konkret betrachtet.
Fallbezogen
Schriftliche Sitzungsdokumentation
Wesentliche Inhalte, Ergebnisse und nächste Schritte werden schriftlich festgehalten und anschließend zur Verfügung gestellt.
Enthalten
Abstinenz- und Nachweisthemen
Mögliche Anforderungen werden anhand der Fragestellung eingeordnet und in die Planung aufgenommen.
Soweit erforderlich
MPU-Simulation
Die abschließende MPU-Simulation wird nach Möglichkeit von der jeweils anderen psychologischen Fachperson durchgeführt. Dadurch entsteht eine neue Gesprächssituation. Anschließend werden nachvollziehbare Punkte und offene Themen aus einer zusätzlichen fachlichen Perspektive besprochen.
Enthalten
Feste Ansprechperson
Die persönliche Vorbereitung wird durch eine feste Ansprechperson begleitet.
Enthalten
Persönliche Gespräche am konkreten Fall
Im persönlichen 1:1-Gespräch – vor Ort in Frankfurt oder per Video – erhalten die eigenen Entscheidungen, Hintergründe und Veränderungen Raum. Eine feste Ansprechperson begleitet die Vorbereitung. Rückfragen und persönliche Rückmeldungen helfen dabei, Unklarheiten zu erkennen.
Die Fall- und Aktenanalyse ordnet Auffälligkeiten, vorhandene Unterlagen und die persönliche Entwicklung. Unterschiede zwischen Erinnerung und dokumentierten Angaben werden offen besprochen.
Die wesentlichen Inhalte und Ergebnisse der Gespräche werden strukturiert schriftlich festgehalten und anschließend zur Verfügung gestellt. So können besprochene Zusammenhänge, vereinbarte Schritte und offene Fragen zwischen den Terminen wieder aufgegriffen werden.
Gemeint ist eine schriftliche Sitzungsdokumentation, keine Audio- oder Videoaufzeichnung.
Veränderungen konkret machen
Eine gute Erklärung des früheren Verhaltens ist ein Ausgangspunkt. Ebenso wichtig ist, was sich tatsächlich verändert hat. Besprochen werden konkrete Alternativen, Alltagserfahrungen und der Umgang mit zukünftigen Risiken.
Soweit Nachweise relevant sind, werden mögliche Anforderungen in die Planung aufgenommen. Es wird nicht allein aus der Paketbezeichnung abgeleitet, welche Nachweise erforderlich oder entbehrlich sind.
Die eigene Entwicklung im Gespräch erklären
Die abschließendeMPU-Simulation bietet Raum, die eigene Geschichte zusammenhängend darzustellen. Anschließend werden nachvollziehbare Punkte, Widersprüche und offene Themen besprochen.
Eine Simulation ist keine Vorabentscheidung über das MPU-Ergebnis. Falls weitere Arbeit erforderlich erscheint, wird dies deutlich benannt.
Von der Einordnung zur MPU-Simulation
Die Arbeitsschritte werden am jeweiligen Fall ausgerichtet und nach den noch offenen Themen gewichtet.
01
Kostenlose Ersteinschätzung
Ausgangslage, Fragestellung und nächste sinnvolle Schritte werden eingeordnet.
02
Fall- und Aktenanalyse
Auffälligkeiten, Vorgeschichte und Begutachtungsanlass werden strukturiert erfasst.
03
Ursachen verstehen
Konsum-, Verhaltens- oder Konfliktmuster werden am konkreten Fall aufgearbeitet.
04
Veränderung und Stabilisierung
Konkrete Alternativen und der Umgang mit zukünftigen Risiken werden erarbeitet.
05
MPU-Simulation
Das psychologische Gespräch wird geübt. Anschließend werden Stärken und offene Punkte besprochen.
Ist MPU Basis immer bei einer erstmaligen MPU geeignet?
Nein. Auch vor einer ersten MPU kann eine umfangreiche Vorgeschichte bestehen. Maßgeblich sind die offenen Themen und der tatsächliche Vorbereitungsbedarf.
Kann die Vorbereitung erweitert werden?
Wenn zusätzlicher Bedarf erkennbar wird, werden die nächsten Schritte besprochen. Eine kostenpflichtige Erweiterung setzt eine vorherige Vereinbarung zu Leistungen und Kosten voraus.
Kostenlos & unverbindlich
Noch unsicher, was im eigenen Fall erforderlich ist?
Im kostenlosen Erstgespräch werden Ausgangslage, zeitlicher Rahmen und sinnvolle nächste Schritte unverbindlich eingeordnet.