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Alkohol
Trinkanlässe, Konsummuster und den Umgang mit Alkohol nachvollziehbar aufarbeiten.
Individuelle MPU-Vorbereitung
Eine gute Vorbereitung beginnt mit der Frage, was im konkreten Fall geklärt werden muss. Bei Ritter & Paulus werden Vorgeschichte, Veränderung und zukünftige Risiken in individuellen Gesprächen bearbeitet.
Der Anlass einer MPU lässt sich oft in wenigen Worten benennen. Die persönliche Vorgeschichte ist meist umfangreicher. Es können Gewohnheiten, bestimmte Erwartungen, Konflikte oder wiederkehrende Entscheidungen beteiligt sein.
Diese Zusammenhänge sollen verständlich werden. Anschließend wird geprüft, welche Veränderungen tatsächlich stattgefunden haben und wie sie sich im Alltag zeigen. Eine stimmige Erklärung entsteht aus einer nachvollziehbaren Entwicklung. Sie wird nicht als fertige Geschichte vorgegeben.
Die Vorbereitung findet in persönlichen 1:1-Online-Gesprächen statt. In den Gesprächen werden konkrete Situationen, Entscheidungen und Veränderungen untersucht. Offene Fragen werden benannt und die nächsten Arbeitsschritte festgelegt.
Dabei wird unterschieden, was bereits geklärt ist, was noch erprobt werden muss und welche Informationen für eine Einschätzung fehlen. Der Umfang wird am jeweiligen Fall ausgerichtet. Ein einheitliches Schema mit identischer Terminzahl wird nicht vorausgesetzt.
Fragestellungen
01
Trinkanlässe, Konsummuster und den Umgang mit Alkohol nachvollziehbar aufarbeiten.
02
Konsum und Fahren differenziert betrachten und tragfähige Veränderungen entwickeln.
03
Den bisherigen Konsum verstehen und einen belastbaren Umgang mit Risiken erarbeiten.
04
Wiederkehrende Regelverstöße verstehen und das Verhalten im Verkehr verändern.
05
Konflikte, Entscheidungen und den eigenen Anteil an Grenzüberschreitungen bearbeiten.
06
Mehrere Begutachtungsanlässe in einer zusammenhängenden Vorbereitung berücksichtigen.
Schritt für Schritt
Die Vorbereitung verbindet Fallanalyse und Veränderungsarbeit. Eine Probe-MPU dient anschließend dazu, die eigene Entwicklung in einem zusammenhängenden Gespräch zu erläutern und verbliebene Unklarheiten zu erkennen.
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Ausgangslage, Fragestellung und nächste sinnvolle Schritte werden eingeordnet.
02
Auffälligkeiten, Vorgeschichte und Begutachtungsanlass werden strukturiert erfasst.
03
Konsum-, Verhaltens- oder Konfliktmuster werden am konkreten Fall aufgearbeitet.
04
Konkrete Alternativen und der Umgang mit zukünftigen Risiken werden erarbeitet.
05
Das psychologische Gespräch wird geübt. Anschließend werden Stärken und offene Punkte besprochen.
Vorbereitung ersetzt weder die Entscheidung der Begutachtungsstelle noch erforderliche Verhaltensänderungen. Auch eine gute Gesprächsführung kann fehlende Stabilität oder ungeklärte Anforderungen nicht ausgleichen.
Deshalb wird ausdrücklich angesprochen, wenn weitere Arbeit oder Klärung sinnvoll erscheint. Eine Erfolgsgarantie wird nicht gegeben.
Kostenlos & unverbindlich
Im kostenlosen Erstgespräch werden Ausgangslage, zeitlicher Rahmen und sinnvolle nächste Schritte unverbindlich eingeordnet.